Geschicklichkeitsspiele Sammlung - Diabolo, Yo Yo und Jonglierbälle

10 Geschicklichkeitsspiele für eine bessere Motorik

Gerade sind Sommerferien – wie schön und wichtig es ist, wenn sich unsere Kleinen so richtig langweilen. Und hoffentlich nicht, weil die Onlinezeit aufgebraucht ist oder weil es im Urlaub keine digitalen Medien gibt. Spaß bei Seite, wie steht es mit der „Hand-Auge-Koordination“ oder mit der Motorik deines Kindes? Der Daumen funktioniert ganz gut … ?
Bietet euren Kindern Alternativen in Form von echten Geschicklichkeitsspielen an. Vielleicht indem du dich als Vorbild selbst dafür begeisterst und dein Kind damit ansteckst? Oft entwickeln sich aber auch Phasen in der Schule oder im Freundeskreis der Kinder, in denen bestimmt Spiele richtig „in“ sind. Aktuell sind es die Spinner. Hier ein kleiner Überblick über die Möglichkeiten:

Kendama

Kendama von Vizap, Toolwood und Legler

Kendama von Vizap, Toolwood und Legler

Das japanische Geschicklichkeitsspiel Kendama haben wir in der Waldorfschule kennengelernt und empfohlen bekommen. Seinen namentlichen Ursprung hat es aus den Begriffen Schwert (Ken) und Kugel (Tama) und es besteht aus einem Handteil mit verschiedenen Fangmöglichkeiten und einen Griff, sowie einer Kugel mit einem Loch, die durch eine Schnur mit dem Handteil verbunden ist. Ziel des Spiels ist es die Kugel indirekt zu werfen und mit den verschiedenen Bereichen des Griffs zu fangen. Grundsätzlich ist das schon schwierig genug, aber was die Jungs damit alles anstellen ist verblüffend. Ich habe mir 3 verschiedene Kendama-Spiele angesehen und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

  • Das Amazon Plus Produkt von Legler für 4,99 Euro (Rechts im Bild) ist sauber verarbeitet und bietet keinen Anlass zur Beanstandung.
  • Das TOOLWOOD (Mittig im Bild) für eigentlich 19,99 Euro, derzeit für 12,99 Euro von der Bauart her fast identisch mit dem Legler. Außer, man kann es im Bild kaum erkennen, eine der beiden mittigen Fangflächen ist leicht größer. Beim Toolwood fällt die unsaubere Verklebung auf.
  • Für 15,90 Euro bekommt man das VIZAP®Kendama von Vizap, Toolwood und Legler, man sieht am Bild bereits, dass die Fangkörper hier größer sind. Damit ist das Kendama von VIZAP auf jeden Fall für jüngere Spieler gut geeignet.

Was man mit einem Kendama alles anstellen kann, kann man sich hier ansehen: https://yoyotricks.com/kendama-tricks/ Viel Spaß!

Diabolo

Geschicklichkeitsspiel: Jonglierbälle und Diabolo Set

Jonglierbälle und Diabolo Set

Diabolo war nach dem Jonglieren und Kupp das erste Geschicklichkeitsspiel mit dem ich mich auseinandergesetzt habe. Es dauert nicht lange bis man die ersten Tricks damit beherrscht und der Spaßfaktor ist groß. Man kann mit relativ wenig Zeitaufwand beeindruckende Tricks wie beispielsweise die „Peitsche“ erlernen, bei der man das Diabolo wirft und dann wie mit einem Peitschenschlag aus der Luft fängt.
Es gibt 2 Arten von Diabolos: Mit und ohne Kugellager. Diabolos mit Kugellager unterscheiden sich von den normalen dadurch, dass sie mit einem Kugellager eine fixe Mitte haben und sich nur die Seiten des Diabolos drehen. Dadurch kann man das Diabolo nur in eine Richtung andrehen hat aber wenig Reibung. Die Geschwindigkeiten des Diabolos sind höher und man hat mehr Zeit zur Durchführung des Tricks. Man kann aber nicht alle damit machen, wie zum Beispiel den „Fahrstuhl“. Da es in unserem Fall vor allem um die Offline-Kompetenz geht, also die Motorik, empfehle ich aber einen normalen Diabolo wie meinen JESTER Diabolo. Achtet darauf, dass ihr Alu-Stäbe bekommt. Viele Tricks arbeiten damit, das Diabolo auf den Stäben zu balancieren. Das geht mit Holzstäben nicht richitg.

Jonglierbälle oder -Kegel

Jonglieren ist meiner Meinung nach das schwierigste Geschicklichkeitsspiel unter allen hier. Dadurch, dass es keinen Teilerfolg gibt ist die Hürde für den Einstieg extrem groß. Mit einer Hand 2 Bälle oder mit 3 Jonglierbällen und beiden Händen jonglieren zu lernen kostet viel Zeit. Mit Kegeln jonglieren habe ich ehrlich gesagt noch nie probiert, stelle ich mir aber auch schwierig vor.

Kupp / Wikingerschach

oder auch Wikingerschach genannt passt nur bedingt in diese Liste der Geschicklichkeitsspiele, denn man braucht mindestens 2 Spieler. Es ist ein Wurfspiel, bei dem man versucht, mit Wurfhölzern gegnerische „Bauern“ zu treffen. Die Regeln sind normalerweise beiliegend, hier aber noch einige Tipps für das Spiel mit Kindern:

  • Um das Spiel gerechter oder spannender zu gestalten kann man die erwachsenen Spieler mit ihrer jeweils schwächeren Hand werfen lassen.
  • Eine weitere Methode ist die Verteilung der Wurfhölzer, so kann der bessere Spieler einfach nicht 6 sondern weniger Würfe pro Runde bekommen.
  • Um das Spiel nicht unendlich lang werden zu lassen können die „Bauern“ nach dem zweiten Treffer aus dem Spiel genommen werden.

Yo Yo

YoYo von Yoyofactory

Yoyo ist „noch“ nicht mein Ding, soviel steht fest! Darum gleich der Tipp euch hier Schlau zu machen: https://yoyotricks.com/yoyo-tricks/ Ich habe mir 2 Yoyos von der Yoyofactory besorgt und bin noch in der Lernphase. Yoyo spielen ist eine gute Geschicklichkeitsübung, so viel steht fest, aber damit hört meine Kenntnis hier auf – noch…

Spinner

Mit dem Spinner konnte ich mich bisher nicht anfreunden, aber vielleicht schaffen es die coolen Typen hier: https://yoyotricks.com/fidget-spinner-tricks/fidget-ninjas/203406/

Jonglierteller

Jonglierteller sind bei uns im Waldkindergarten oft bei Zirkusvorstellungen eingebaut. Die Investition ist nicht sehr hoch und es eignet sich schon für kleinere Kinder. Selbst wenn man ihnen beim Andrehen noch helfen muss ist es spannend sie „alle“ am laufen zu halten.

Magnet Kugeln

Neodym WürfelRichtig zu tun für die kleinen Fingerchen gibt es mit dem Magnet Kugel Würfel – man kann gar nicht aufhören sie auseinanderzuziehen, Ketten zu bauen, alles wieder zusammen zu „matschen“ und wieder neu anzufangen. Herausforderung, den Würfel wieder hinzubekommen oder einen Kreisel zu bauen sind nur wenige spannende Aufgaben, die die kleine Investition in ein weiteres Geschicklichkeitsspiel lohnen!

Slacklines

Die Slackline halte ich für ein ausgezeichnetes Medium zur Steigerung von Motorik und Körpergefühl. Mit nur wenig Balast ist sie ein leichter Begleiter für jeden Parkbesuch – oder man hat einen Garten dafür.

Wer mitgezählt hat ist auf 9 gekommen, daher jetzt der exklusive 10. echte Wald-Tipp: Eine gute Verbesserung für die Motorik von Kindern und ein quasi „Geschicklichkeitsspiel“ ist das Schnitzen. Hier mein Anliegen: Nehmt euch die Zeit, geht mit euren Kindern in den Wald, sucht euch Baumstämme, balanciert, klettert Abhänge hoch, rutscht sie runter und sucht euch schöne Rastplätze und schnitzt Wanderstöcke. (Lest hier meinen Beitrag über: Schnitzmesser für Kinder)

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